Südöstlich von Årjäng in dem grossen Nadelwaldgebiet um den See Silen liegt das Gut Tegen wie eine eingeprengte Oase. Das ca. 4 ha grosse Areal wurde bis 1985 bewohnt, aber die Bewirtschaftung wurde schon früher eingestellt. Das Gut ist vom staatlichen Naturpflegeamt gekauft worden und soll Naturreservat werden.
Ältere Kulturlandschaft wie in Tegen wird in der heutigen Land- und Forstwirtschaft immer seltener. Viele Jahrhunderte wurde draussen auf dem Land die Umgebung von dieser offenen und lieblichen Kulturlandschaft geprägt. Die Reste, die sich bis heute erhalten haben, sind wichtige Kulturdenkmäler und bevorzugte Ausflugsziele. Im gleichen Zug wie dieser Landschaftstyp immer seltener wurde, sind auch die Pflanzenarten, die sich auf laubreichen Wiesen finden, immer seltener geworden.
Vor allem die weniger häufigen Arten wie Feldenzian und Arnika, aber auch Kornblumen und Wiesenmargeriten werden zurückgedrängt. In Tegen gibt es eine Vielzahl ungewöhnlicher Pflanzenarten. Händelwurz, Hahnenfuss, Arnika, Feldenzian und Knabenkraut sind nur einige Beispiele von Blumen, die auf Tegens Wiesen wachsen. Auf trockeneren Partien wachsen Katzenpfötchen.
Interessant sind auch ungewöhnliche Büsche und eine kräftige, mehrstämmige Lindenart, die im östlichen Teil des Gebietes wächst.
Quelle: ”Värmländsk Natur - en reseguide”, Björn Ehrenroth, Jan Schützer
Tegen
risviken, 67291 Årjäng
Von Årjängs Zentrum fahren Sie Richtung Bengstfors. Kurz vor der Ampel biegen Sie links ab. Fahren Sie bis zum Schild ”Risviken och Kanotcentral” und biegen Sie dort rechts ab. Folgen Sie dem Weg ca. 10 km. Dann sehen Sie ein Schild ”Tegen” auf der linken Seite.